Taipan Consulting GmbH – Coaching AGB

§ 1 Geltungsbereich

(1) Die nachstehenden Bedingungen gelten für alle Rechtsbeziehungen zwischen uns und dem Klienten für Coaching und Beratung.

(2) Diese AGB gelten sowohl gegenüber Unternehmen als auch gegenüber Verbrauchern.

(3) Künftige Änderungen zu dem Vertrag sind möglichst in Textform abzufassen.

§ 2 Anmeldung/Vertragsschluss

(1) Der Coaching-Vertrag kommt mit Taipan Consulting GmbH, Pferdstr. 15, 61476 Kronberg, zustande.

(2) Der Vertrag kommt durch persönlichen Abschluss an meinem Ort, durch Fernkommunikationsmittel, auf meiner Website oder in sonstiger Weise zustande.

(3) Bei Vertragsschluss auf meiner Website kann der Klient ein Paket / einen Termin zunächst unverbindlich in den Warenkorb legen und seine Angaben zum Vertragsschluss bearbeiten. Der Klient kann die im Warenkorb liegenden Leistungen und seine Eingaben jederzeit durch Nutzung der bereitgestellten Navigationsschaltflächen korrigieren.

(4) Bei einem Vertragsabschluss auf meiner Website gibt der Klient ein bindendes Vertragsangebot mit Betätigen der „kostenpflichtig bestellen“ Schaltfläche auf meiner Website ab. Der Vertrag kommt dann durch meine Bestätigung per E-Mail zustande, mit der der Klient auch diese AGB und die Widerrufsbelehrung in Textform zugesendet bekommt.

(5) Die Vertragssprache ist deutsch.

(6) Ein schriftlicher Vertrag wird von uns aufbewahrt und gespeichert, ein Vertrag kann aber auch mündlich geschlossen werden. Verträge auf unserer Website werden von uns nicht gespeichert.

(7) Wir sind berechtigt, von dem Vertrag zur Abhaltung von Coaching-Sitzungen zurückzutreten, wenn in der Person des Klienten ein wichtiger Grund für die Verweigerung der Teilnahme besteht.

§ 3 Zahlung/Verzug

(1) Der Klient hat für das Coaching die vertraglich vereinbarte Vergütung zu zahlen. Ist eine solche nicht bestimmt, gilt der von uns genannte Stundensatz, ersatzweise die ortsübliche, angemessene Vergütung.

(2) Zusätzlich ist der Klient verpflichtet, gegen Nachweis meine tatsächlich entstandenen Spesen und Auslagen für die Durchführung des Coachings zu erstatten.

(3) Sofern der Klient mit der Zahlung in Verzug ist, ist er verpflichtet, für jede (weitere) Mahnung pauschal € 1,50 für Aufwendungen zu erstatten. Es bleibt dem Klienten jedoch nachgelassen, nachzuweisen, dass uns kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist. Unberührt bleiben unsere Möglichkeiten, die weiteren gesetzlichen Ansprüche aus Verzug geltend zu machen.

(4) Dem Klienten stehen bei Buchung über die Website die folgenden Zahlungsmethoden zur Verfügung:

  • Paypal, hier erfolgt die Zahlung über den Weg, den der Klient mit PayPal vereinbart hat, näheres kann den Bedingungen von Paypal entnommen werden.
  • Kreditkarte, hier erfolgt die Belastung nach Annahme des Vertragsangebotes durch mich.
  • Lastschrift, hier erfolgt die Belastung zu dem ersten Coaching Termin.

(5) Entstehen für eine Rücklastschrift durch den Klienten Gebühren, hat der Klient diese zu tragen, soweit er die Rücklastschrift zu vertreten hatte, sie also nicht berechtigt war.

(6) Wir sind berechtigt, vor Durchführung des Coachings die Entrichtung der Vergütung durch den Klienten zu überprüfen und uns gegebenenfalls einen Nachweis über die erfolgreiche Zahlung an mich vorlegen zu lassen. Sofern der Klient diesen Nachweis nicht erbringt, können wir die Coachingvergütung bei Durchführung vor Ort vom Klienten in bar einfordern (eine eventuelle Doppelzahlung wird selbstverständlich erstattet) oder bei Nichtzahlung dem Klienten die Teilnahme an dem Coaching verweigern.

§ 4 Coaching-Inhalt und -ort

(1) Die Abbildung und Beschreibung des Mentoring und eines eventuellen Coachingortes im Internet von uns dienen lediglich der Illustration und sind nur ungefähre Angaben. Eine Gewähr für die vollständige Einhaltung wird nicht übernommen.

(2) Wir sind berechtigt, Anpassungen an dem Inhalt oder dem Ablauf des Coachings aus fachlichen Gründen vorzunehmen, etwa wenn Bedarf für eine Aktualisierung oder Weiterentwicklung des Coaching-Inhaltes besteht, sofern dadurch keine wesentliche Veränderung des Coaching-Inhaltes eintritt und die Änderung für den Klienten zumutbar ist.

(3) Wir sind berechtigt, Ort und Zeit des angekündigten Coachings zu ändern, sofern die Änderung dem Klienten rechtzeitig mitgeteilt und für diesen zumutbar ist.

§ 5 Mitwirkungspflichten des Klienten

(1) Das Coaching erfolgt auf der Grundlage der vorbereitenden Gespräche. Es beruht auf Kooperation und gegenseitigem Vertrauen.

(2) Der Klient ist zur Abnahme des Coachings oder Umsetzung der erteilten Empfehlungen nicht verpflichtet.

(3) Der Klient ist während des Coachings in vollem Umfang selbst verantwortlich für seine körperliche und geistige Gesundheit.

(4) Der Klient erkennt an, dass alle Schritte und Maßnahmen, die im Rahmen des Coachings von ihm unternommen werden, in seinem eigenen Verantwortungsbereich liegen.

§ 6 Ausfall des Coachings

(1) Wir sind berechtigt, die Durchführung des Coachings abzusagen, sofern bei uns oder einem dritten, von uns eingeschalteten Leistungserbringer eine Verhinderung, z.B. durch Aufruhr, Streik, Aussperrung, Naturkatastrophen, Unwetter, Verkehrsbehinderung oder Krankheit eintritt, die mich ohne eigenes Verschulden daran hindert, das Coaching zum vereinbarten Termin abzuhalten.

(2) Wir sind verpflichtet, eine eventuelle Absage dem Klienten möglichst zeitnah mitzuteilen.

(3) Im Falle einer Absage nach Absatz 1 steht dem Klienten ein Anspruch auf Schadensersatz nicht zu.

(4) Im Falle einer Absage werden wir dem Klienten gegebenenfalls einen Ersatztermin anbieten. Kommt hierüber eine Einigung nicht zu Stande, werden wir dem Klienten eine bereits gezahlte Coaching-Vergütung erstatten.

(5) Die Erstattung umfasst lediglich den bei uns tatsächlich eingegangen Betrag, also abzüglich der Kosten und Gebühren, die bei dem vom Klienten gewählten Zahlungsweg angefallen sind. Der Klient kann diese Kostenbelastung verringern oder vermeiden, indem er einen möglichst kostengünstigen Zahlungsweg wählt.

§ 7 Verhinderung des Klienten

(1) Tritt der Klient von dem Coaching zurück oder verweigert aus anderem Grund die Teilnahme, hat der Klient die Coachingvergütung zu entrichten. Ich muss uns jedoch anrechnen lassen, was ich an Aufwendungen durch die Nichtteilnahme des Klienten erspart und durch eine anderweitige Verwendung meiner Dienste erworben oder böswillig nicht erworben habe.

(2) Einen Ersatzklienten anzunehmen, bin ich grundsätzlich nicht verpflichtet, auch wenn uns der Klient für ein ausgefallenes Coaching einen Ersatz benennt. Ist der Ersatzklient rechtzeitig gestellt und uns zumutbar, entfällt jedoch die Vergütung nach Abs. 1.

§ 8 Widerruf

(1) Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB steht ein Widerrufsrecht zu, wenn der Vertrag im Fernabsatz (Verträge bei nicht gleichzeitiger Anwesenheit von uns und dem Verbraucher) geschlossen wurde. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu einem Zwecke abschließt, der weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann.

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns Taipan Consulting GmbH, Pferdstr. 15, 61476 Kronberg, Tel. +49 6173 9759999, info@taipanconsulting.de, mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
– An Taipan Consulting GmbH, Pferdstr. 15, 61476 Kronberg, Tel. +49 6173 9759999, info@taipanconsulting.de:
– Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von uns/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung: Coaching
– Bestellt am (*)/erhalten am (*)
– Name des/der Verbraucher(s)
– Anschrift des/der Verbraucher(s)
– Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)
– Datum
(*) Unzutreffendes streichen.

§ 9 Urheberrecht und gewerbliche Schutzrechte, Aufnahmen

(1) Sämtliche Coachingunterlagen von uns sind urheberrechtlich geschützt. Dies betrifft sowohl Inhalte von uns auf meiner Webseite, Vorträge, Präsentationen, Skripten und sonstige Coachingunterlagen. Der Klient ist nicht berechtigt, derartige Unterlagen zu vervielfältigen, zu verbreiten oder öffentlich wiederzugeben.

(2) Der Klienten ist nicht berechtigt, ohne ausdrückliche Erlaubnis von uns Bild-, Film- oder Tonaufnahmen von dem Coaching zu machen.

(3) Wir werden den Klienten befragen, ob die Coaching-Sitzungen zu ausschließlich internen Zwecken aufgezeichnet werden können. Der Klient ist frei, ob er sein Einverständnis erklärt.

§ 10 Vertraulichkeit

(1) Wir verpflichteten uns, über alle im Rahmen der Tätigkeit bekannt gewordenen betrieblichen, geschäftlichen und privaten Angelegenheiten des Klienten auch nach der Beendigung des Vertrages Stillschweigen gegenüber Dritten zu bewahren.

(2) Wir verpflichteten uns, die zum Zwecke des Coachings überlassenen Unterlagen sorgfältig zu verwahren und gegen Einsichtnahme Dritter zu schützen.

(3) Dies gilt nicht, soweit wir rechtmäßig zur Offenbarung verpflichtet bin.

§ 11 Haftung von uns

(1) Coaching ist die individuelle Erarbeitung von Methoden, Verhaltensweisen und Einstellungen und daher immer in erheblichem Maße von der Mitarbeit des Klienten abhängig. Einen bestimmten Erfolg des Coachings können wir nicht garantieren.

(2) Die Stellungnahmen und Empfehlungen von uns bereiten die unternehmerische oder persönliche Entscheidung des Klienten nur vor. Sie können sie in keinem Fall ersetzen.

(3) Dem Klienten stehen die gesetzlichen Rechte zu.

(4) Wir haften bei online abgehaltenen Coachings nur für die ordnungsgemäße Einspeisung der Daten in das Internet an meinem Zugangspunkt. Wir haften nicht, sofern die ordnungsgemäß eingespeisten Daten nicht in ausreichender Qualität bei dem Klienten ankommen. Insbesondere haften wir nicht für die Empfangskonfiguration des Klienten oder Fehler bei Netzbetreibern.

§ 12 Mediation

(1) Bei Streitigkeiten aus der Geschäftsbeziehung zwischen uns und dem Klienten, sind die Parteien verpflichtet, eine gütliche Lösung anzustreben. Kommt eine Einigung nicht zustande, verpflichten sie sich, vor der Inanspruchnahme des Rechtsweges, ihre Differenzen in einer Mediation zu schlichten. Unberührt bleibt die Möglichkeit eines Eilverfahrens im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes. Keine Streitigkeit im Sinne dieses Paragrafen ist die schlichte Nichtzahlung der Coachingvergütung ohne Angabe von Gründen.

(2) Beantragt eine Partei eine Mediation bei der anderen Partei, sind beide Parteien verpflichtet, sich innerhalb von acht Tagen auf einen Mediator zu einigen. Kommt diese Einigung nicht fristgerecht zustande, ist ein anwaltlicher Mediator – wobei primär solche Mediatoren gewählt werden sollen, die eine Online-Mediation anbieten – bindend für die Parteien auf Antrag einer der Parteien von dem Präsidenten der Rechtsanwaltskammer oder einem Vertreter am Sitz der Auftragnehmerin zu bestimmen. Dies ist auch der Ort der Mediation, sofern das Kammerpräsidium keinen Vorschlag für eine Online-Mediation macht. Die Mediationssprache ist Deutsch, es sei denn, alle Beteiligten einigen sich auf eine andere Sprache.

(3) Der Rechtsweg (oder ein alternativ vereinbartes Schiedsverfahren, soweit zutreffend) ist erst zulässig, wenn die Mediation gescheitert ist, weil (a) die Parteien einvernehmlich die Mediation für beendet erklären, (b) nach der ersten Mediationssitzung weitere Verhandlungen von einer Partei verweigert werden, (c) der Mediator die Mediation für gescheitert erklärt oder (d) eine Einigung nicht binnen 3 Monaten nach Beginn der ersten Mediationssitzung zustande kommt, soweit die Parteien die Frist nicht einvernehmlich verlängern.

(4) Die Kosten einer erfolglosen Mediation sind von den Parteien gegenüber dem Mediator intern hälftig zu tragen. Ungeachtet dieser Regelung im Verhältnis zum Mediator bleibt es den Parteien unbenommen, diese Kosten und die einer eventuell begleitenden Rechtsberatung als Rechtsverfolgungskosten in einem anschließenden Verfahren erstattet zu verlangen, es gilt dann die jeweilige Streitentscheidung. Kommt eine Einigung zustande, gilt die dabei vereinbarte Kostenregelung.

Stand: 2018.08