Contentmarketing

Warum Blogs 2021 Relevanter Sind Denn Je

Das Potential von Blogs wird unterschätzt. Denn Blogs decken die wichtigsten Anforderungen an modernes Marketing auf einmal ab.


Das Jahr 2020 stellte nahezu jedes Unternehmen vor besondere Herausforderungen. Welches Marketingbudget vorhanden ist und wie es jetzt optimal eingesetzt werden kann, ist dabei eine wichtige Frage. Ich will deinen Blick auf ein häufig unterschätztes Medium lenken, was gerade jetzt viel für dich tun kann: den Blog.

Seit über zwanzig Jahren begleiten uns Blogs als allgegenwärtiges Netzphänomen. Und wir wissen längst: Bloggen ist keine kurzfristige Welle, es wird vorerst bleiben. Das gilt auch für Corporate Blogs und alle, hinter denen eine Marke oder ein Unternehmen steht. Dennoch gibt es noch immer Marketingverantwortliche, die Blogs für ein „Nice to have“ halten, etwas, was man zusätzlich tun kann.

Damit unterschätzen sie das Potential gewaltig.

Denn Blogs decken die wichtigsten Anforderungen an modernes Marketing auf einmal ab. Das ist etwas, das keine andere Maßnahme schafft – schon gar nicht mit einem vergleichbaren Einsatz an Mitteln.

Hier erfährst du, warum das so ist.

Was muss Marketing heute leisten?

Wer heute sein Budget klug einsetzen will, denkt vor allem über drei Punkte nach:

  1. Die Basis der Maßnahmen ist noch immer eine durchdachte Positionierung, ein Image, das in die Welt getragen werden muss (Abgrenzung vom Wettbewerb)
  2. Ohne Google geht es nicht: Wir brauchen Sichtbarkeit über die Suchmaschine (Präsenz & Klicks)
  3. Notwendig sind außerdem teilbare Inhalte für die Sozialen Medien (Reichweite & Engagement)

Man könnte nun die Gießkanne nehmen und alle Kanäle irgendwie bespielen – Print, Google Ads, Facebook- und Influencer-Marketing, um nur einige Möglichkeiten aufzuzählen.

Doch ist das wirklich sinnvoll?

Eine gute Grundlage lässt sich weitaus einfacher und effizienter legen. Denn Blogs zahlen auf alle der genannten drei Punkte auf einmal ein und bringen darüber hinaus einen wichtigen Vorteil.

pexels-pixabay-267389


Wichtiger denn je: Ihre Unabhängigkeit

Ganz gleich, welchen der genannten Maßnahmen im Netz du derzeit den Vorzug gibst: Du bist immer abhängig.

Denn alles, was du tust, findet auf Webseiten, Medien und Plattformen statt, die nicht deine sind. Du hast keinen Einfluss auf das Umfeld, in dem du erscheinst, nicht auf die Algorithmen und damit auch nur begrenzt auf die Sichtbarkeit.

Du weißt nicht, in welche Skandale deine bevorzugte Plattform morgen verwickelt sein wird, ob ein Hacker- oder Spam-Problem auf dich zukommt, was sich deinem Einfluss gänzlich entzieht – und was deine mühsam aufgebaute Community dazu bringen könnte, sich abzuwenden.

Content-Marketing, das sich auf Sozialen Plattformen abspielt, ist immer mit Abhängigkeit, Kontrollverlust und Kurzlebigkeit verbunden.

Dein Content wird kurz angezeigt, um danach für immer zu verschwinden. Hinzu kommt eine intensive Einarbeitungszeit für Tools (z.B. den FB-Werbeanzeigenmanager).

Kontinuierlicher Content auf der eigenen Webseite bedeutet hingegen ein Maximum an Unabhängigkeit, Kontrolle, Nachhaltigkeit und Effizienz. (Kontrolle bedeutet unter anderem auch: Kontrolle über die Daten und das Tracking.)

Blogs vs. Social Media

Die vielfach unterschätzten Blogs schneiden im Vergleich wichtiger Aspekte sehr gut ab.

Evergreen Content: der Schlüssel zu mehr Effizienz

Nicht nur Werbetreibende, auch die Nutzer beklagen die Flüchtigkeit von Content. News-Streams rauschen an uns vorbei, was heute mit viel Aufwand dafür produziert wurde, ist morgen schon vergessen.

Mit Blogs hast du die Möglichkeit, deine Webseite zu einem Kompetenz-Hub zu machen, das immer wieder angesteuert wird. Denn der Content verschwindet nicht – im Gegenteil: Er lässt sich immer wieder mit wenigen Handgriffen updaten und neu teilen. Mancher Evergreen-Content arbeitet über Jahre hinweg für dich!

Auch in innovativen Branchen lassen sich Themen finden, die lange Bestand haben und die die Nutzer schätzen. So schaffst du vielgelesene Klassiker, sorgst bereits mit wenigen Blogposts für ein beständiges Grundrauschen auf deiner Webseite, für mehr Bekanntheit – und am Ende auch für zahlende Kunden.

Wichtiger Unterschied: Du gehst nicht ins Restaurant, du lädst deine Gäste nach Hause ein. Du bestimmst die Beleuchtung, die Musik und kannst sicher gehen, dass am Nebentisch niemand beginnt, alte Soldatenlieder zu singen. Und natürlich weißt du auch, mit welchen Zutaten gekocht wurde.

Wo wird man wohl die persönlichere und verbindlichere Atmosphäre schaffen können?

Haben wir überhaupt genügend Themen? Warum die Antwort immer „ja“ lautet.

„So oft launchen wir doch gar keine neuen Produkte, über die wir berichten könnten!“ Wenn du so denkst, ist dein Blick noch nicht weit genug. Mach dir immer bewusst: Es ist dein Blog. Niemand schreibt dir vor, was dort erscheinen soll.

Du kannst dort alles machen:

  • Aufklären
  • Wissen vermitteln
  • Unterhalten
  • Helfen
  • Einblicke in dein Unternehmen geben
  • Dein Image als Arbeitgeber schärfen
  • Crowdfunding betreiben
  • Kundenfeedback einholen
  • Produkte erklären
  • Die Produktentwicklung begleiten
  • Case Studys veröffentlichen
  • Messeaktivitäten zeigen
  • Veranstaltungen ankündigen
  • Partner vorstellen
  • Deine Historie aufbereiten
  • Krisenmanagement betreiben
  • oder werben (ja, auch das!)

Und damit ist die Liste keineswegs vollständig.

Besondere Herausforderung: die Krisenkommunikation

Im Frühjahr 2020 sahen wir, wie wichtig zeitnahe Kommunikation mit Kunden und Interessenten ist.

Ein Blog ist in der Lage, Nähe herzustellen, auch wenn wir gerade im realen Leben Distanz halten müssen. Die Bereitstellung von fundierter Information wird zum Schlüssel für nachhaltiges Vertrauen. Das gilt im B2B-Bereich genauso, wie in der Kommunikation mit Endkunden. In Krisen wissen die Menschen Kontinuität und Zuverlässigkeit besonders zu schätzen.

Ein Blog hilft dir somit nicht nur, kurzfristig mit deine Kunden zu kommunizieren, sondern sie auch langfristig zu loyalen Lesern zu machen, die sich gern an deine Marke binden.

pexels-ono-kosuki-5999836


Kommunikation mit Blogs: Schnell und an der richtigen Stelle sichtbar.

Alles, was du zum Start brauchst, ist ein guter Redaktionsplan, der dir zeigt, was wann dran ist. Flexibilität ist natürlich jederzeit möglich. Eine Technologie, die du verwendest, gerät in die Diskussion? Zeig deinen Standpunkt und schaffe Vertrauen.

Angenommen, du verkaufst Produkte aus Merinowolle und ein TV-Magazin zeigt tierschutzrelevante Praktiken bei der Gewinnung von Wolle. Jetzt wäre es gut, schnell zu reagieren, zu zeigen, warum man deine Produkte unbesorgt kaufen kann.

Du kannst natürlich zwei Sätze auf Facebook posten, die im Zweifelsfall eine begrenzte Reichweite erlangen. Du kannst aber auch einen SEO-optimierten Artikel in deinem Blog dazu platzieren, der genau denjenigen angezeigt wird, die besorgt nach dem Thema googeln. Erkennst du den Unterschied?

Auf die Dauer hilft nur Power: Achte auf Qualität.

Zwei Dinge sind allerdings unerlässlich, wenn du dich dazu entschließst, einen Blog zu starten: Kontinuität und Qualität.

Es ist nicht damit getan, alle paar Wochen einen Beitrag abzusetzen. Und die Inhalte sollten nicht nur wohl überlegt, sondern auch angenehm verpackt sein.

In der Regel ist es schwer, die notwendige redaktionelle Arbeit kontinuierlich mit Inhouse-Ressourcen zu leisten. Denn dazu braucht es redaktionelle Erfahrung, vertieftes SEO-Wissen, gute Text-Skills und vor allem: Zeit. Das Netz ist voll mit enthusiastisch gestarteten Blogs, die nach wenigen Beiträgen einen unnötig frühen Tod erlitten haben.

Es ist dabei nicht wichtig, mehrmals in der Woche irgendetwas dahinzuwerfen, damit mal wieder etwas Neues erscheint. Qualität geht immer vor Quantität. Aber gerade die braucht Muße und das besagte Know how.

Das beste Ergebnis lässt sich erzielen, wenn du dich bei deinem Blog-Projekt von Profis begleiten lassen und unseren Blog-Writing-Service in Anspruch nehmen. Damit gibst du nicht alles aus der Hand, im Gegenteil.

Du gestaltest deinen Blog nach deinen Vorstellungen. Als erfahrene Experten stellen wir dir nur alles zur Verfügung, was du brauchst: Wissen, Ideen und die richtigen Worte.

Similar posts

Get notified on new marketing insights

Be the first to know about new B2B SaaS Marketing insights to build or refine your marketing function with the tools and knowledge of today’s industry.