Warum Event-Ticketing?

Bei kostenfreien Events dient eine Event-Ticketing Lösung  dazu, um den Zugang zu einer Veranstaltung zu erfassen. In den meisten Fällen möchte man doch gerne wissen, wer Teilnehmer bei der Veranstaltung ist. Der Besucher soll zumindest mit Name und Kontaktdaten bekannt sein. Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, noch weitere Daten, wie Adresse oder Firma abzufragen.

So ein Event könnte eine Vortragsveranstaltung sein, ein Kongress oder Seminar, oder auch eine große Feier für geladenen Gäste. Eine Event-Ticketing-Lösung muss sich an sehr unterschiedliche Darstellungs- und Organisationsformen anpassen können.

Dabei soll es möglich sein, dass eine Veranstaltung kostenpflichtig, oder auch völlig kostenfrei für alle oder eine Teil-Gruppe angeboten werden kann. Bei einer kostenpflichtigen Veranstaltung ist es wichtig, dass der Preis sich zeitlich (z.B. Earlybird Frühbucherpreis) oder je nach Zielgruppe (z.B. Sonderpreis für Mitglieder/Partner) unterscheiden kann.

Bei kostenpflichtigen Veranstaltungen soll der Teilnehmer möglichst bequem die Teilnahmegebühr zahlen können. Die Verfügbarkeit von akzeptierten Zahlungssystemen spielt dabei eine Rolle, dass die Quote der Bestellabbrüche auf dem Weg der Ticketkaufentscheidung möglichst klein bleibt.

In besonderen Fällen, wie z.B. Konzerten oder Festivals, möchte ein Veranstalter auch Merchandising-Produkte (z.B. CD’s, T-Shirts und andere Fanartikel) auch in Kombination mit dem Verkauf der Eintrittskarte anbieten.

Heutzutage werden Eintrittskarten sehr oft nicht mehr ausgedruckt vorgelegt. Die elektronische Eintrittskarte ist schneller und kostengünstiger zum Kunden verschickt, als ein gedrucktes Ticket. Im Zeitalter von Smartphones und Smartwatches mit den Wallet-Apps (wie z.B. Apple Wallet) ist das Ticket schnell mitgebracht und am Eingang vorgezeigt.

Sobald die Veranstaltung eine gewisse Größe überschreitet, spielt die Einlasskontrolle eine große Rolle. Per Scanner oder App wird die Echtheit einer Eintrittskarte überprüft und der Zugang zu der Veranstaltung ermöglicht.

Und schließlich muss die automatische Ausstellung von Rechnungen (auch Stornorechnungen) sowie das Inkasso organisiert werden.

In allen hier beschriebenen Lösungen tritt der Veranstalter auch als Organisator auf. Im Unterschied dazu gibt es noch die großen Ticket-Marktplätze wie Eventim oder Ticketmaster, in denen der Marktplatz als Vermittler und Verkäufer der Eintrittskarte auftritt. Die Ticket-Marktplätze sind nicht Bestandteil dieser Betrachtung.

Dieser Vergleich ist entstanden, da meine Kunden regelmäßig eine große Vielzahl von Veranstaltungen anbieten. Sei es der Diplomatic-Council, der mehr als 100 Events jedes Jahr auf der ganzen Welt in unterschiedlichen Sprachen und Währungen anbietet, oder auch einzelne Vortragsveranstaltungen, wie die Talent Management Academy. Ein Sonderfall sind die Shows der Künstler, die mein Team betreut: Carrington-Brown oder auch Vida Argentina. Da wir in allen Fällen als technischer Dienstleister tätig sind, schaue ich mich immer aufmerksam nach neuen und besseren Event-Ticketing Lösungen am Markt um.

Kriterien für die Auswahl

Bei der Betrachtung der einzelnen Lösungen habe ich folgende Kriterien zu Grunde gelegt:

  • Kosten (gibt es ein maximum)
  • Mehrsprachigkeit
  • Liste aller Events in der Website Integration möglich?
  • Erreichbarkeit von Support bei Problemen/Fragen?
  • Social Media Integration
  • Add-to-Calendar Funktion
  • Wann Auszahlung der Einnahmen
  • SEO (Schema Markup)

Die Anbieter:

doo.net

doo.net-event-funnel

Doo.net fällt dadurch angenehm auf, dass spürbar sehr viel online Marketing Erfahrung in die Lösung eingeflossen ist. Das Design ist aktuell und modern, die Bedienung ist logisch und geht leicht von der Hand.

Der größte Unterschied zu anderen Lösungen sind die vielen Möglichkeiten der Promotion eines Events.

Mit Hilfe von pfiffigen Email-Vorlagen können Interessenten angeschrieben werden, die direkt aus dem Email heraus zu dem Event zu- oder absagen können.

Ein Event, das Sie auf Doo.net angelegt haben, kann sowohl als Einzel-Eventseite genutzt werden, als auch als Event in eine andere Website eingebunden werden. Damit ist es leicht möglich, ‚mal eben schnell‘ eine Buchungsseite für eine Veranstaltung anzulegen. Umfangreichere Anforderungen an Darstellung und Präsentation der Inhalte werden besser mit einer eigenen Landingpage realisiert, in die der Buchungsvorgang von Doo integriert wird.

Meine Beobachtungen:

Mehrsprachig: doo bietet eine englische Version des Buchungsprozess an. Die Verwaltungsoberflächen für Veranstalter (Event-Manager, Veranstaltungserstellung) sind derzeit nur auf deutsch verfügbar. (Details: https://doo.zendesk.com/hc/de/articles/203992801-Gibt-es-doo-auch-auf-Englisch-) Die Inhalte zu der Veranstaltung können ebenfalls nur in einer Sprache angelegt werden.

Doo verweist hierzu auf geplante Erweiterungen, die Ende April 2017 eine sehr viel umfangreichere Multilanguage-Funktion ermöglichen soll.

Kosten:

Basis: 0€ pro Monat, 3% (mind. 0,99 €), 2,9% Zahlungsabwicklung
Pro: 99€ pro Monat, 2% (mind. 0,99 €), 2,9% Zahlungsabwicklung
kein Maximum Betrag / Cap.

Einbindung in die Website: Einzel-Events, und auch Liste aller Events

Es stehen sowohl Widget für die Einbindung einer Liste aller Events in die Website zur Verfügung als auch für die Einbindung eines einzelnen Events. Die Einbindung einer Liste aller Events ist immer dann hilfreich, wenn Sie regelmäßig mehrere Veranstaltungen und/oder mehrere Termine anbieten. In diesem Fall legen Sie in doo.net alle Events an, und das Widget integriert voll automatisch diese Events auf der Website. Mit einzelnen Widgets müssten Sie Event für Event jedes einzeln auf Ihrer Website auflisten.

Die Auszahlungen der von den Teilnehmern an doo überwiesenen Beiträge findet jeweils zum Monatsanfang für den Vormonat statt. 70% Auszahlung zwischendrin, 30% nach Ende der Veranstaltung.

Viele Funktionen bei der Konvertierungsoptimierung durch Tracking von Besuchern über alle Stufen des Konvertierungsprozesses hinweg.

Auch spannend: Für die Zukunft ist eine API zu Zapier geplant. Damit können Anmeldedaten von Teilnehmern transparent zu anderen Apps (wie Webinar-Plattformen, Newsletter-Tools oder auch Google Suite) synchronisiert werden.

XING-Events (früher Amiando)

xing-events-tracking

XING-Events ist der gefühlte Marktführer bei den Ticketing-Lösungen für Business-Veranstalter. Die Integration mit der Networking-Plattform der Muttergesellschaft XING ist unschlagbar eng. Als XING-Mitglied kann ich im Buchungsprozess direkt auf meine in XING gespeicherten Daten zugreifen und spare somit den Aufwand, die Daten jedes Mal neu eingeben zu müssen.

Veranstalter haben den großen Vorteil, dass ein Event, das er auf XING-Events angelegt hat, mit einem Klick in der Networking-Plattform beworben und Einladungen gesammelt werden können.

Die Bedienung der Administrationsoberfläche ist etwas gewöhnungsbedürftig. Ich habe den Eindruck, das im Laufe der Zeit immer wieder neue Funktionen ergänzt wurden, die in das Backend eingefügt wurden. Dadurch ist die Bedienung etwas unübersichtlich geworden.

XING-Events Veranstaltungen werden jeweils einzeln per iframe in externe Landingpages eingebunden. Alternativ kann jede Veranstaltung auch mit der XING-Events Veranstaltungsseite beschrieben und beworben werden. Es stehen weiterhin Funktionen zur Verfügung, die das Networking der Teilnehmer untereinander und die Kommunikation des Veranstalters mit den Teilnehmern unterstützen.

Xing-Events beinhaltet bereits ein Affiliate-System, mit dem ein Veranstalter sein Netzwerk an Unterstützern in die Vermarktungsaktivitäten einbinden kann.

Meine Beobachtungen:

Mehrsprachig: 4 Sprachen (DE, EN, FR, ES), (Details: http://blog.xing-events.com/2016-11-23/der-neue-mehrsprachige-ticketshop/)

Kosten: Gratis: für kostenfreie Events
0,99€ pro Ticket, plus 5,9% (2,95% Teilnehmergebühr, 2,95% Zahlungsabwicklung)
kein maximum Betrag

Die Auszahlung der Umsätze findet immer innerhalb von 2 Wochen nach Veranstaltungsende statt. Die Endabrechnung erhalten Sie zu Beginn des nachfolgenden Monats nach Event-Ende.

Add-to-Calendar Link ist vorhanden.

Schema Markup: nicht vorhanden

Eventbrite

eventim-vermarktung

Eventbrite ist nach eigenen Angaben der Marktführer in den USA bei Event-Ticketing-Lösungen. Durch die Übernahme von Ticketscript positioniert sich Eventbrite nach Eventim und Ticketmaster nach eigenen Angaben als Drittgrößter Anbieter in Europa. Die Erstellung eines Events geht zügig und einfach. Die Bedienung der verschiedenen Optionen ist übersichtlich und selbsterklärend.

Meine Beobachtungen:

Mehrsprachig nur per Workaround: Dazu der Eventbrite Support: „Es gibt jedoch einen Work Around um mehrsprachige Events zu erstellen – dazu müssten zwei identische Veranstaltungen angelegt werden, z.B. eine Deutsche und eine Englische. Dazu kann z.B. eine Eventseite einfach kopiert werden.  Das bedeutet, dass man deutsche und englische Teilnehmer voneinander getrennt registrieren würde – dies kann ein bisschen mehr Aufwand bedeuten, ist jedoch für viele unserer Veranstalter eine funktionierende Lösung.“

Kosten:

Gratis: für kostenfreie Events
Servicegebühr: 0,99€ pro Ticket plus 2,50% (max 9,95€ exkl. MWST). 2% Zahlungsabwicklung

Auszahlung: 5 Werktage nach Ende des Events erfolgt die Überweisung der Einnahmen an die Bank. Auf Wunsch zahlt Eventbrite aber auch bis zu wöchentlich vor dem Event aus. Ohne Zusatzkosten. Mehr dazu hier.

Einbindung mit unterschiedlichen Widgets. Link, Button, Event-Seite. Ein Kalender ist nur als Widget für die Sidebar erhältlich. Also keine Auflistung aller verfügbaren Termine in einer Liste. Für Blogs auf wordpress.com wird ein Theme (von 2013) angeboten, das die Auflistung möglich machen soll.

Integration mit weiteren Services: auf https://www.eventbrite.com/spectrum/ werden einige Dienste, wie z.B. HubSpot oder Mailchimp verzeichnet. Für Nutzer von WordPress.COM Blogs ist ein Theme verfügbar. Für Nutzer von den selbst gehosteten WordPress.org Blogs ist ein Plugin verfügbar, das Zugriff auf die Eventbrite API (Plugin, Anleitung für Developer) bietet. Damit können eigene Integrationen entwickelt werden. Alternativ steht eine Verbindung über Zapier zur Verfügung.

Facebook-Pixel kann eingebunden werden (Details https://www.eventbrite.de/blog/anleitung-facebook-pixel-eventbrite/). Google Analytics, Adwords und Twitter Tracking-Pixel können ebenfalls eingebunden werden.

Add-to-Calendar Link ist vorhanden.

Schema Markup: Laut Google Structured Data Testing Tool: Ja. Beispiel 

Sandro Spieß, Marketingleiter Eventbrite Deutschland

Wir konzentrieren uns darauf, was wir am Besten können: Technologien für den Ticketkauf, Einlass und bargeldloses Bezahlen. Für alles andere sind wir nahtlos mit über 170 Partnern integriert, z.B. Salesforce, Mailchimp, Surveymonkey, WordPress, Boomset oder Zapier.

Sandro Spieß, Marketingleiter Eventbrite Deutschland

Tickettoaster

tickettoaster

Die Lösung von Tickettoaster wird von einem kleinen Team aus Kassel erstellt und betreut. Ich habe den Chefentwickler Dr. Peter Horn persönlich kennen gelernt und gemerkt, wie flexibel und offen das Team auf Wünsche des Marktes eingehen kann.

Trotzdem ist die Lösung von Tickettoaster in diesem Vergleich eher ein Sonderfall. Denn alle Events werden sozusagen in Ihrem eigenen Ticketshop angelegt und verkauft. Das bedeutet, dass Sie sich zu Beginn erst einmal einen eigenen Ticketshop einrichten und konfigurieren müssen. Das ist nicht sehr aufwändig und Tickettoaster hilft dabei gerne. Aber für „das schnelle Ticket zwischendurch“ ist diese Lösung nicht geeignet.

Der größte Vorteil von Tickettoaster ist eine sehr große Flexibilität bei den Inhalten, der Darstellung und der technischen Umsetzung von Ihrer eigenen Lösung.

Wegen diesem recht hohen Erstaufwand habe ich Tickettoaster aus dem Preisvergleich weiter unten erst einmal herausgenommen. Mit einer Systemgebühr von 1 Euro pro Ticket empfehle ich jedem Eventmanager aber dringend, sich die Lösung von Tickettoaster genauer anzuschauen.

Meine Beobachtungen:

Zielmarkt: Künstler und Konzertveranstalter

Mehrsprachig: Ja (DE, EN) Im Bestellprozess transparent umschaltbar

Systemgebühr: 1 Euro,
Zahlungsabwicklung: mit eigenen Verträgen

Schema Markup: Ja (Event, Location, Place)

Weitere Beobachtungen:

Tickettoaster ist die einzige Lösung in diesem Test, die auch Saal- und Sitzpläne möglich macht. Damit können Gäste sich online ganz genau den gewünschten Platz (Reihe und Platznummer) aussuchen.

Eine weitere Stärke von Tickettoaster ist die Möglichkeit eine Kombination aus Merchandising und Tickets zu verkaufen. So könnten Sie bei Ihrem nächsten Vortrag jedem Gast mit jedem Ticket auch gleich Ihr neuestes Buch zum Kauf anbieten.

Enterman-App für die Einlasskontrolle

Add-to-Calendar Link nicht vorhanden.

Dauerkarten und Abonnements möglich. Dies ist für Sportvereine und andere Vereine eine einfache Möglichkeit der Mitgliederverwaltung.

Ticketpay

ticketpay

Ticketpay bietet eine Vielzahl von Bezahloptionen, sowie umfangreiche Möglichkeiten Ticketformen zu definieren. Die sind u.a. Tickets zum Selbstausdruck (print@home), oder Hardtickets, d.h. Ticketversand. Codes für Gutscheine und Kampagnen erlauben die Steuerung von Marketingkampagnen.

Die Beschreibung des Events erfolgt auf der eigenen Website. Die Einbindung des Ticketshops erfolgt per iframe.

Eine Liste von Events kann somit nicht in die Website eingebunden werden.

Meine Beobachtungen:

Mehrsprachig: Ja (DE, EN) im Bestellprozess

Zielmarkt: Künstler und Konzertveranstalter, auch Privatpersonen und Partys

Systemgebühr: ab 0,49€ pro Ticket (max 0,99€), zzgl. 2,1% pro Buchung
Zahlungsabwicklung mit eigenen Verträgen (alternativ durch Ticketpay: zzgl. 2,1% vom Gesamtbetrag

Zusammenfassung Kostentabelle

GRATIS (*)SYSTEMGEBÜHRMAXZAHLUNG
DOO.NET 3% (mind. 0,99 €)2,9%
TICKETPAYab 0,49€ pro Ticket, max 0,99€ zzgl. 2,1% pro Buchung2,1% vom Gesamtbetrag
TICKETTOASTER1€ pro TicketEigene Verträge
XING-EVENTSJa0,99€ pro Ticket, plus 2,95%2,95%
  • * Gratisabwicklung (also Null Euro Gebühren ) für Gratis-Veranstaltungen
  • Alle Preisangaben zzgl. MWSt.
  • * Gratisabwicklung (also Null Euro Gebühren ) für Gratis-Veranstaltungen

Zwei Beispiele

In 2 Szenarien will ich die Preistabelle konkret anwenden:

Beispiel 1: Konferenz, 100 Teilnehmer, 95€ Teilnahmegebühr

Doo.net5,61€ pro Teilnehmer (Summe: 561€)
Eventbrite5,27€ (527€)
TicketPay4,98€ (498€)
Xing-Events6,60€ (660€)

Beispiel 1: 100 Teilnehmer, 95€ Teilnahmegebühr: Der Unterschied zwischen der günstigsten Lösung (TicketPay) und der teuersten Lösung (Xing-Events) macht bei 100 Teilnehmern immerhin 162€ aus.

Beispiel 2: Seminar, 35 Teilnehmer, 590€ Teilnahmegebühr

Doo.net34,81€ pro Teilnehmer (Summe: 1.218,35€)
Eventbrite21,75€ (761,25€)
TicketPay25,77€ (901,95€)
Xing-Events35,80€ (1.253€)

In diesem Szenario bei 35 Teilnehmern, 590€ Teilnahmegebühr beträgt der Unterschied zwischen der günstigsten Lösung (Eventbrite) und der teuersten Lösung (Xing-Events) bereits 490€. Hier macht sich die Obergrenze für die Systemgebühr bei Eventbrite deutlich bemerkbar.

In der Praxis wird es in vielen Fällen so sein, dass die Gebühren auf den Ticketkäufer abgewälzt werden. In der Buchung erscheint die Gebühr als separat ausgewiesener Posten in der Rechnung. Ob Ihr Kunde dies als unangenehme Verteuerung Ihres Ticketpreises empfindet, müssen Sie im Rahmen Ihrer Marketingstrategie entscheiden. Ticketmarktplätze wie Eventim, oder Reiseanbieter wie Ryan-Air haben diese Vorgehensweise perfektioniert.

Weitere Lösungen am Markt

Diese Anbieter sind mit Sicherheit auch einen Blick und eine Betrachtung wert:

Fazit

In der schnellen Übersicht der Kosten wird kein eindeutiger Gewinner klar. Erst wenn wir 2 konkrete Fälle durchrechnen zeigt sich ein deutlicheres Bild. Wenn Sie die Gebühren für das Ticketing also nicht an den Kunden weiterbelasten können, dann können Sie Ihre bevorzugten Plattform nach den Gebührenmodell aussuchen.

In manchen Situationen ist es von Vorteil, dass Sie in einer Event-Plattform alle Events verwalten können, und diese dann als Liste in Ihrer Website aufführen können. Diese Anforderung erfüllt lediglich doo.net. Mit allen anderen Lösungen müssten wir die Events in der Ticketing-Plattform anlegen, und ein zweites Mal die Beschreibung und die Auflistung für ein Event nach dem anderen auf der Website.

Im Bereich Online-Marketing (insbesondere Einladungs-Emails) bieten sowohl XING-Events als auch doo.net ordentliche Leistungen. Dabei hat doo.net in Punkto grafische Gestaltung und direkte Interaktionsmöglichkeiten in der Email (mit Zusagen/Absagen-Button) klar die Nase vorn. Die Einbindung von Tracking-Codes ist bei XING-Events deutlich flexibler.