Letztes Update: 19.06.2019

Sie sind Coach oder Berater und wollen Ihre Dienstleistungen auch online anbieten. Oder Sie führen ein Unternehmen und suchen nach einer internen Lösung, um Kurse und Weiterbildungen für Ihre Mitarbeiter anzubieten. Sie sind sich aber noch nicht sicher, welche Learning-Management-Softwaresysteme (abgekürzt LMS-Plattformen) Sie nutzen möchten?

In diesem Beitrag stellen wir Ihnen einige der LMS-Plattformen vor. Lesen Sie und entscheiden Sie selbst, welche Plattform am besten zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passt!

Ihre Lösung fehlt noch? Schreiben Sie uns in den Kommentaren!


blink.it

Screenshot der blink.it Homepage LMS-Plattformen
Screenshot der blink.it-Homepage

Im Gegensatz zu anderen Lösungen unterscheidet blink.it zwischen Trainern, Coaches und Unternehmen. Ab 29 € monatlich können Trainer und Coaches dieses Tool nutzen; Unternehmen müssen zunächst Kontakt mit dem blink.it-Team aufnehmen, um eine Preisvorstellungen zu bekommen.

blink.it bezeichnet es als sein Alleinstellungsmerkmal, die perfekte Kombination aus Präsenz und Onlinetraining zu bieten. Unter anderem kann der Coach oder Coach den Status der Teilnehmer einsehen und individuelle Hilfen anbieten oder Erinnerungen schicken.

blink.it wirbt mit seinem bereichsübergreifenden Support, von der Konzeptionierung über die Umsetzung bis hin zur Bereitstellung. Wenn Sie eine kostenlose Demo der Lösung bekommen möchten füllen Sie das Kontakftformular hier aus.

blink.it bietet Ihren Nutzern eine App an. Das ist ein Vorteil gegenüber anderen Anbietern. Jeder Teilnehmer kann Ihre Kurse auch von unterwegs einsehen und bearbeiten. So ermöglicht blink.it individuelles Lernen. Dabei kommt das System ohne Terminvereinbarungen zwischen Lehrenden und Lernenden aus. „Jeder entscheidet selbst, wann und wo er lernt.“ (blink.it)

COACHY

Screenshot der COACHY-Homepage
Screenshot der COACHY-Homepage

COACHY ermöglicht es Ihnen eine Onlineschule/akademie zu erstellen. Generell wird COACHY als sehr benutzerfreundlich und intuitiv beschrieben.

Insgesamt bietet COACHY vier Preismodelle an. Der „Kostenlos“-Tarif kostet 0 € und bietet daher nur die Möglichkeit einen Kurs bzw. Produkt zu erstellen. Für den „Premium“-Tarif fallen 37 € pro Monat an. Den „Deluxe“-Tarif erhalten Sie für 67 € monatlich. Den umfangreichsten „Enterprise“-Tarif gibt es dann ab 197 € monatlich.

Über die genauen Features der einzelnen Preisklassen können Sie sich hier informieren.

Wenn Sie COACHY nutzen möchten, erhalten Sie Ihre eigene Internetadresse für Ihre Akademie nach dem Muster: ihrname.coachy.net. Die Seite können Sie mit Ihrem Logo individuell anpassen. Um Zahlungen zu vereinfachen können Sie COACHY mit Digistore24 verbinden.

Mit dem Landingpage 2.0 Builder wird Ihnen das bauen von Landingpages erheblich erleichtert. Sie können allerdings auch eine der vielen Vorlagen nutzen.

Wenn Sie Ihren Teilnehmern am Ende eines Kurses eine Urkunde oder ein Zertifikat ausstellen möchten, können Sie dies mit COACHY tun.

Coursepath

Screenshot der Coursepath Homepage LMS-Plattformen Taipan Consulting
Screenshot der Coursepath-Homepage

Mit Coursepath können Unternehmen Ihre eigenen, interaktiven Kurse erstellen. Anwender beschreiben das System als einfach und intuitiv.

Die Lizengebühren für Coursepath beginnen bei 299 € im Monat. Allerdings wirbt das Unternehmen damit, für seine Kunden individuelle Preise zu vereinbaren. Die monatliche Gebühr richtet sich nach der Anzahl der Lizenzen. Sie können somit beliebig viele Kurse mit Coursepath anbieten.

Ihre Kurse können Sie mit Coursepath besonders einfach erstellen. Das ist eine Besonderheit dieses LMS-Systems. So konvertieren Sie etwa vorhandenes Material und ergänzen es durch Texte, Bilder, Links, Videos, Voice-Over, Quiz- und Prüfungsfragen. Die einzelnen Schritte des Kurses können Sie ganz einfach per Drag & Drop bearbeiten und in neue Module übertragen.

Durch Benutzergruppen und Kurskategorien organisieren Sie Ihre Inhalte übersichtlich. Sie können zudem Elemente Ihrer Corporate Idendity in Coursepath einpflegen. So individualisieren Sie Ihre Kurse.

Ähnlich wie blink.it ist auch Coursepath nicht an eine Zeit oder einen Ort gebunden.

Für eine kostenlose 30-Tage-Version können Sie sich hier anmelden.

courseticket

Screenshot der courseticket Homepage LMS-Plattformen
Screenshot der courseticket-Homepage

Die Plattform courseticket stellt den Verkauf von Dienstleistungen in den Vordergrund. Mit courseticket können Sie Tickets für Ihre Veranstaltungen verkaufen und einfach erstellen.

Insgesamt bietet courseticket drei Preismodelle an. Der „Basic“-Tarif kostet 0 € (zuzüglich 6-15 % Provision). Für den „Premium“-Tarif fallen 29,90 € (zuzüglich 5-10 % Provision) pro Monat an. Den umfangreichsten „Unicorn“-Tarif erhalten Sie für 59,90 € (zuzügl. 4-5 % Provision) monatlich.  Je teurer Ihr Tarif, desto weniger Provisionen fallen auf Ihre verkauften Tickets an.

courseticket bietet einige neue Funktionen an. Zum Beispiel können Kunden in Raten bezahlen. Sie können unterschiedliche Kategorien wie zum Beispiel VIP- oder Standard-Tickets  einführen. Oder Sie verkaufen die Kursmaterialen zum Premium-Preis.

Eine umfangreichere Übersicht der Features und Preiskategorien finden Sie hier.

Eine Besonderheit von courseticket ist das Widget. Mit dem Widget können Sie Ihre Veranstaltung auf anderen Webseiten anzeigen und direkt buchen lassen. Der gesamte Buchungsprozess läuft dabei auf Ihrer Website ab. Dass der Kunde nicht erst weitergeleitet wird ist eine komfortable Besonderheit von courseticket.

Übrigens – dieses Widget können Sie auch in Ihren Facebook Business Account integrieren!

efront

Screenshot der efront Homepage
Screenshot der efront-Homepage

efront ist eine flexible LMS-Plattform für Unternehmen, die erweiterte Sicherheitsmaßnahmen und umfassende Anpassungen benötigen, um eine große Zahl von Mitarbeitern, Partnern und Kunden zu schulen. efront ist eine anpassungsfähige Unternehmens-LMS und bietet Ihnen die optimale Kontrolle über Ihre virtuelle Trainingsumgebung. Es fügt sich nahtlos in jede Infrastruktur ein und wächst mit Ihrem Unternehmen.

Im Gegensatz zu den beiden ersten Plattformen ist efront auf größere Unternehmen ausgerichtet. Mit einem Startpreis von 750 US-$ monatlich (~662 €) können Sie Kurse für bis zu 1.000 Teilnehmern anbieten. Für 5.000 Nutzer bezahlt man bereits 2.000 $ (~1.765 €) pro Monat. Für eine Lizenz mit mehr als 5.000 Plätzen können Sie sich einen individuellen Preis anbieten lassen.

Via Zapier können Sie mit efront fremde Software in Ihr individuelles Interface integrieren. Mit HTML5 oder REST API erstellen technikaffine Unternehmen kreativen und interaktiven Content für ihre Teilnehmer. Mit Hilfe von FoxyCart bieten Sie Ihren Teilnehmern mehr als 80 Zahlungsoptionen.

efront kann sehr individuell gestaltet werden. So kann man jedem Nutzer eine spezielle Jobbezeichnung oder Funktion zuteilen. Sie können auch Credits vergeben, mit denen ausgewählte Nutzer Ihre Kurse kaufen. Damit jeder mit efront lernen kann, werden die Inhalte von efront in über 22 Sprachen übersetzt.

Eine Übersicht aller Features finden Sie hier.

elopage

Screenshot der Elopage Homepage
Screenshot der elopage-Homepage

Mit elopage erstellen Sie Ihren eigenen Shop. Von Produkten über e-Tickets bis hin zu Online-Kursen können Sie über elopage fast alles verkaufen. Mit zahlreichen Plugins stellen Sie individuell zusammen, was Ihre Bezahlseite benötigt. Die Erstellung eines eigenen Sales-Funnel, Einblicke in den Stand der Kurse und Videos sind nur ein paar Beispiele für die zahlreichen Features. Eine genaue Liste finden Sie hier.

elopage bietet seine Dienste von 0 € bis 297  € monatlich an. Kostenlos bekommt der User Shop-, Produkt- und Bezahlseiten, die individuell gestaltet werden können. Außerdem können Produkte wie Mini-Kurse, Tickets, Downloads oder API’s erstellt werden.

Zusätzlich können Sie Statistiken des CRM-Systems für Ihre eigene Seite hinterlegen. Ihren Bericht für die Steuer laden Sie ganz einfach als Excel-Datei herunter. Allerdings beschränkt Sie das „Essential“-Paket auf die Nutzung von fünf Features.

Nutzer von „Premium“, der teuersten Version, erhalten neben der kompletten Funktionalität monatlich ein einstündiges Gespräch mit den elopage-Beratern sowie schnellere Hilfe bei Problemen. Den Premiumnutzern verspricht Elopage jedes neue Update ohne Aufpreis.

Für Ihren 14-tägigen Testlauf melden Sie sich hier gratis an. Besonders für Coaches oder Berater Berater ist elopage ein attraktiver Anbieter. Zum Beispiel können Sie Ihre Kurse mit interessanten Bezahlmodellen abrechnen. Die Bezahlseiten sind schön und intuitiv gestaltbar und die Bezahlmethoden mit elopage vielfältig.

iSpring LMS

Screenshot der iSpring LMS Homepage
Screenshot der iSpring LMS Homepage

iSpring Learn ist ein cloud-basiertes LMS System für Mitarbeiter Training. Das System ist benutzerfreundlich und ermöglicht es so Account Inhabern ein erstes online Training innerhalb von einem Tag zu erstellen. iSpring hat sich darauf fokussiert die Benutzeroberfläche so einfach wie möglich zu gestalten, sodass das einpflegen von Lektionen, das Teilnehmer sowie Gruppen Management und das Analysieren der Ergebnisse einfach und unkompliziert funktioniert.

Wer bereits iSpring als Autorentool nutzt darf sich freuen, denn alle Autorentools wurden mit dem LMS System integriert und können somit zu Erstellung von E-Learning Content genutzt werden.

Das vollständige iSuite Produkt inklusive Service kostet 970 US-$ jährlich. Ohne Features wie zum Beispiel: Support via Telefon, Chat und Email sowie die Content Suite kostet das Produkt 770 US-$ jährlich. Für das Deutsche Produkt ist offiziell noch kein Preis festgelegt, man muss also den Preis erst über die Webseite anfragen (hier).

iversity

Screenshot der Iversity Homepage
Screenshot der iversity-Homepage

Anders als andere Systeme stellt iversity Lösungen eher Kurse bereit, als Kursräume für Unternehmen. Man kann sich in „Free“-Kurse gratis einschreiben. Im Nachgang des Kurses erhält man gegen Gebühr ein Zertifikat über den Erfolg der Teilnahme.

Kurse werden von renommierten Firmen und Universitäten bereitgestellt wie zum Beispiel von: Safari, Fraunhofer IPA oder der WHU – Otto Beisheim School of Management. Sollten Sie als Einzelperson einen „PRO“-Kurs besuchen, kann das schnell um die 400 € kosten. Preise für Teams aus Unternehmen werden nur individuell abgesprochen.

Die meisten Kurse werden bilingual in Deutsch und Englisch angeboten.

Wenn Unternehmen mit der Plattform iversity Ihren eigenen Kursraum aufbauen wollen, nutzen sie die Option „Academy“. Für Ihre Akademie können Sie „Pro“-Kurse von Iversity verwenden oder eigene Kurse entwickeln. Sie können auch bestimmte Kurse für externe Teilnehmer kostenpflichtig machen.

Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck GmbH hat inversity 2016 nach einer Insolvenz übernommen und plant für die Zukunft, das Angebot stärker für Unternehmen auszulegen.

Für weitere Informationen bezüglich Features und Preisen kontaktieren Sie das iversity-Team hier.

koviko

Screenshot der Koviko Homepage
Screenshot der koviko-Homepage

koviko ist wahrscheinlich die kreativste unter den  vorgestellten LMS-Plattformen. Hier können Sie nicht nur online Kurse erstellen, sondern auch entscheiden, wie Ihre Kunden lernen sollen. koviko kombiniert „Game-based Learning“, „Pragmatic Learning“, „Blended Learning“ und das „eLearning-System“.

Das Game-based Learning wird von koviko als Würfel dargestellt. Der 5-Minuten-Würfel kombiniert spannende Kurzfilme, einprägsame Lerntipps sowie Spiele und abschließende Tests. Das ganze Wissen wird innerhalb von fünf Minuten vermittelt. Sollten Sie die Würfelfunktion nicht nutzen wollen, können Sie Ihr Wissen als Geschichte erzählen und Spiele zur Überprüfung des Wissens einbauen.

Mit dem Tool „Pragmatic Learning“ sparen Sie viel Zeit. koviko bereitet Ihre Lektionen grafisch und sprachlich auf. So verstehen Ihre Teilnehmer auch komplexe Zusammenhänge schnell. Für Sie entsteht viel weniger Zeitaufwand zu geringen Kosten.

Das „Blended Learning“ kombiniert Präsenzlernen mit computergestütztem Lernen.

Das e-Learning-System besteht aus Kursmanagement, Auswertungsmodulen, Rechtemanagement, Nutzerdatenexport und Systemadministration. Außerdem nutzen Sie Social-Media- und Kommunikationselemente. Module für die Erstellung von Zertifikaten oder die Bewertung von Kursen runden das Portfolio ab.

Um eine genaue Vorstellung von den Preise zu erhalten kontaktieren Sie das koviko-Team hier.

Learnworlds

Screenshot der Learnworlds Homepage
Screenshot der Learnworlds Homepage

Learnworlds liegt viel Wert auf ein ansprechendes Design. Der „PageBuilder“ erlaubt daher eine passgenaue und individuelle Umsetzung der eigenen Ideen für die Landingpage Ihrer Produkte. Wie einige andere vorgestellten LMS Lösungen bietet auch Learnworlds die Möglichkeit Ihre Kursinhalte interaktiv zu gestalten. Mit interaktiven E-Books können Ihre Teilnehmer lesen, lernen, Notizen machen.

Interaktive Videos, sowie Online Tests gehören auch zu den Funktionalitäten von Learnworlds. Zusätzlich dazu bietet Learnworlds auch eine direkt integrierte Community Möglichkeit innerhalb Ihrer Kurse an. Teilnehmer können diskutieren und sich gegenseitig Fragen stellen um den Lernprozess noch effektiver zu gestalten.

Bei einer jährlichen Abrechnung der Mitgliedschaft erhält man Learnworlds bereits ab 24 US-$. Das Starter Modell umfasst Zugang für einen Administrator, eine eigene Domain, Zugang zu einer unlimitierten Anzahl an bezahlten Kursen und einiges mehr. Die teuerste und somit umfangreichste Version von Learnworlds gibt es für 249 $ monatlich.

Außerdem kann Learnworlds über Shopify abgerechnet werden! Für eine volle Funktionsübersicht klicken Sie hier.

Litmos

Screenshot der Litmos Homepage
Screenshot der Litmos-Homepage

Litmos gehört seit kurzem zu SAP. Angeboten werden drei Produkte: Learning Management, Litmos Commerce und der Litmos Heroes Course.

Das Learning-Management-System von Litmos achtet sehr auf die Benutzerfreundlichkeit. Es ist eine cloudbasierte LMS Lösung, die virtuell Klassenraum-, Mobil-, Social- und E-Commerce-Funktionen zu Einem kombinieren. Die Lernenden steuern das Schulungsmaterial via einer Android/iOS-App an. Außerdem kann Ihr Unternehmen mit REST-APIs Ihre Lösung erweitern.

MIt Litmos Commerce managen Sie Ihre Zeitpläne, Preislisten, Ressourcen sowie die Steuer.  Außerdem steuert Litmos den weltweiten Handel, Rabatte und Gutschriften. Sie otimieren und skalieren Ihre Abläufe durch Automatisierung der Prozesse. Litmos Commerce eignet sich sehr gut als Erweiterung des Litmos Learning Management Systems.

Litmos Heroes Course ist eine akkreditierte Inhaltsbibliothek, die wöchentlich um neue Kurse erweitert wird. Die Module umfassen unter anderem Compliance, Führungskräftetrainings, Gesundheit und Sicherheit, sichere Arbeitspraktiken. Die Kurse bestehen aus Arbeitsmappen, Videoclips, Infografiken und Postern, um das Training interessant für Sie und Ihre Mitarbeiter zu gestalten. Das Angenehme an Litmos Heroes Course ist, dass Sie nicht pro Kurs bezahlen sondern für einen Preis für bis zu 2.500 Kurse erhalten.

Für kleinere Firmen ist das Preismodell von Litmos nicht attraktiv, denn die Pro Version (Litmos Commerce + Learning Management System) kann erst ab 150 Mitarbeitern eingesetzt werden – zu monatlichen Kosten von 6 US-$ pro User. Der Litmos Heroes Course kann schon ab 50 Usern genutzt werden und kostet monatlich 15 $ pro Person.

Möchten Sie Litmos kostenlos ausprobieren? Testen Sie es hier.

moodle

Screenshot der Moodle Homepage
Screenshot der moodle-Homepage

moodle ist ein kostenloses offenes Quellsystem (open source) für E-Learning. Seit es 2001 erschienen ist, wird es vor allem von Universitäten und deren Lehrkräften genutzt. Um moodle für Unternehmen nutzen zu können, ist PHP sowie eine Datenbank wie  mySQL Voraussetzung. 

moodle stellt dem Nutzer virtuelle Kursräume zur Verfügung. Man kann Kursräume für Gäste freischalten, nur für angemeldete Nutzer zugänglich machen oder sie mit einem Passwort schützen.

In den vorhandenen Kurs laden Kursanbieter Links, Texte und Dateien hoch. Gespeichertne Dokumente oder Links werden mit einer Beschreibung versehen. Um das Ganze übersichtlicher zu gestalten wird ein Kurs in unterschiedliche Lektionen unterteilt.

Das Kursmanagement-System ist kooperativ aufgebaut. Erstellt man einen Kurs kann man mit seinen Teilnehmern mit privaten Nachrichten oder imForum kommunizieren. Der Kalender bietet den Teilnehmern auf einen Blick alle wichtigen Termine.

Das Wissen der Teilnehmer wird zum Beidpiel mit Multiple-Choice-Tests abgefragt, die nahezu in Echtzeit von moodle ausgewertet werden. Die Kursleiter und Teilnehmer können in moodle anonym bewertet werden. 

Sollten die Standardfunktionen von moodle nicht genügen können zusätzliche Funktionen installiert werden. Um zum Beispiel das Plugin „Certificate“ zu handhaben sollte man PHP beherrschen. Außerdem sollten Sie einiges über wissen. Certificate erlaubt es Kursleitern, PDF-Zertifikate für die Teilnehmer zu erstellen.

onAcademy

Screenshot der onAcademy Homepage LMS-Plattformen
Screenshot der onAcademy-Homepage

Mit onAcademy, einer der LMS Plattformen, gründet der User seine eigene/n Akademie oder Akademien. Dabei verwendet man das Design von onAcademy oder passt die Seite seinem Corporate Design an.

onAcademy richtet seinen Fokus auf das Marketing. Nachdem Sie Ihre Akademie gestaltet haben helfen Ihnen Tools wie Landingpages, Follow-Ups oder Affiliate Marketing (inklusive der Affiliate Rekrutierung), Ihre Reichweite zu steigern und neue Kunden zu akquirieren. Zusätzlich können Sie ein Iframe erstellen um den Kurs dann auf Ihrer Webseite platzieren.

Ein Alleinstellungsmerkmal von onAcademy ist es dass Sie zum Beispiel auch Tickets für das nächste Live-Seminar oder Veranstaltung erstellen, bewerben und verkaufen können. Sie brauchen keinen zusätzlichen Zahlungsintegrator, denn das übernimmt onAcademy für Sie.

Wie bei anderen Plattformen variiert auch der Preis von onAcademy je nach Nutzungsaufkommen. Wenn Sie mehr als 1.000 Online-Kurse anbieten wollen und einer unbegrenzten Anzahl von Lernenden Zugriff auf Ihre Akademie geben möchten benötigen Sie die Enterprise Version für 749€ im Monat. Allerdings können Sie auch mit der kostenlosen Version in Ihrer Akademie für bis zu 50 Lernenden einen Online-Kurs bereitstellen.

Für die kostenlose Probeversion, sowie eine genaue Auflistung der verschiedenen Preiskategorien klicken Sie hier.

Spreadmind

Screenshot der Spreadmind Homepage
Spreadmind-Homepage

Spreadmind ist ein Webseiten-Editor mit speziellem Fokus auf das Erstellen von Marktplätzen für Online-Kurse. Ab 0 € monatlich können Sie hier Ihre eigene Webseite erstellen und Kurse anbieten.

Die „Pro“-Version kostet 129 € monatlich, für 349 € bekommen Sie die „Enterprise“-Version. Das einzige zusätzliche Feature von Enterprise ist „Joint Venture“, mit dem Sie mit den Co-Autoren zusammen Ihren Marktplatz kollaborativ bearbeiten können (Mehr Infos zu den Features hier).

Bei der kostenlose Version wird Ihre URL mit „spreadmind“ erweitert (www.IhreURL.spreadmind.de) Support erhalten Sie nur in Form eines Handbuches. Außerdem können Sie nur einen Kurs anbieten. Weil die kostenlose Version dennoch viele Funktionen hat, können Sie mit ihr den Anbieter gut testen.

Die Vielzahl an integrierten Zahlungsmethoden, Support bei der Rechnungserstellung und bei steuerrechtlichen Fragen sowie das integrierte Forderungsmanagement ersparen dem User viel Arbeit. So schaffen Sie Zeit für wichtigere Dinge, wie die Erstellung Ihres Contents.

Wenn Sie also noch keine eigene Webseite haben und das Anbieten von Kursen bei Ihnen im Vordergrund steht ist spreadmind eine tolle Adresse für Sie. Für Unternehmen die interne Kurse für Ihre Mitarbeiter bereitstellen wollen, ist spreadmind wahrscheinlich nicht die richtige Lösung.

TalentLMS – der Primus unter den LMS-Plattformen

Screenshot der TalentLMS Homepage
Screenshot der Homepage von TalentLMS

TalentLMS wurde mehrfach ausgezeichnet als Kursmanagement-System, unter anderem weil es sich für Unternehmen jeder Größenordnung eignet. Besonders angenehm für den Kursanbieter ist es, dass er seinen Account schnell erstellen und einrichten kann. Danach kann er existierendes Material wie Videos, Präsentationen, Dokumente oder Scorm/TinCan Dokumente bequem hochladen.

Für die Nutzung von TalentLMS entstehen Kosten entsprechend der Unternehmensgröße. Je nach nach Bedarf bezahlt man zwischen 0 und 349 € im Monat. Die kostenlose Version erlaubt einem 10 Kurse für maximal je 5 Teilnehmer zu erstellen. Mit der Premium-Version können Sie hingegen unbegrenzt viele Kurse für bis zu 1.000 Teilnehmer erstellen. Funktionen wie der Erfolgsmanager, SSL für eine benutzerdefinierte Domain, Automationen sowie benutzerdefinierte Berichte sind hier Standard.

Um die aktive Teilnahme für Nutzer attraktiv zu gestalten, vergibt  der Kursleiter Punkte, Auszeichnungen, Belohnungen und Medaillen an einzelne Nutzer.

Kommunikation ist König mit TalentLMS. Videokonferenzen, persönliche Nachrichten sowie Foren tragen zu einem flüssigen Austausch zwischen Teilnehmern und Kursleitern bei.

Dass TalentLMS perfekt für Endkunden von Seminaren geeignet ist, stellt die Software mit zusätzlichen Funktionen sicher. Kurse können verkauft werden via Stripe oder PayPal. Ob man jeden Kurs einzeln verkauft oder Teilnehmern ein Abonnement ermöglicht, bleibt dem Kursanbieter überlassen.

TalentLMS hat viele weitere Funktionen und Möglichkeiten speziell für Unternehmen die sich in der Coaching Branche bewegen. Außerdem kann TalentLMS über Shopify abgerechnet werden. Eine Liste aller Features finden Sie hier.

teachable

Screenshot der teachable Homepage
Screenshot der teachable Homepage

Teachable ist eine Firma aus den USA. Preislich kann man schon mit 29 $ pro Monat online Kurse erstellen und verkaufen. In dem Basic-Paket zahlen Sie zusätzlich noch eine 5% Transaktionsgebühr und haben nur zwei Admin Zugänge. Das Professional Paket kostet 79 $ und das Business Paket 399 $. Alle hier genannten Preise werden jährlich abgebucht, monatliche Zahlungen werden erheblich teurer.

Mit teachable können Sie Ihre Kurse individuell gestalten. Durch das einbinden von Bildern, Ton, Video und Text können Kurse interessant gestaltet werden. Sie können auch bereits existierenden Content aus Ihrer Dropbox, GoogleDrive oder OneDrive hochladen.

Durch die Möglichkeit Coupons auszustellen, Affiliates zu rekrutieren oder Preise beliebig anzupassen können Sie Ihren teachable Kurs gezielt vermarkten. Ein weiterer Vorteil von teachable ist, dass Sie keine zusätzliche Integration für Zahlungen brauchen. Ihre Kunden können direkt bei teachable mit Stripe, PayPal, Mastercard, Visa oder Maestro in einer Vielzahl von Währungen bezahlen.

Angenehm für einige von Ihnen wird es sein, dass teachable in Zapier integriert werden kann.

Udacity

Screenshot der Udacity Homepage
Die Homepage von Udacity

Udacity ähnelt dem Angebot von Iversity. Während Iversity seinen Fokus auf Kurse im Bereich Business und Management richtet fokussiert sich Udacity mehr auf die IT-Branche.

Seine Kurse nennt Udacity „Nanodegree Program“. Mit diesem einzigartigen Online-Bildungsangebot will man die Lücke zwischen Lern- und Karrierezielen schließen. Udacity bietet einige kostenlose Kurse an, allerdings sind die meisten kostenpflichtig und variieren je nach Dauer und Kooperationspartner zwischen 399 € und 899 €.

Der Marktplatz ist übersichtlich gestaltet. Die Kurse findet man mit Hilfe der Filter. Eine Infographik an der Seite jeden Kurses zeigt Ihnen, welches Level an Vorwissen für diesen Kurs erwartet wird. Mit einem Klick auf den Kurs erhalten Sie zusätzliche Informationen und können sich den Lehrplan herunterladen.

Die Kurse in englischer Sprache nehmen im Durchschnitt zehn Stunden pro Woche in Anspruch.

Als IT-Unternehmen wird diese Seite sehr interessant für Sie sein. Nehmen Sie mit dem Udacity-Team Kontakt auf und erfahren Sie, ob Sie für Ihre Mitarbeiter eine Flatrate eingerichtet bekommen. Als Udacity-Kooperationspartner  bieten Sie Ihr Wissen für andere an. Kontakt aufnehmen können Sie hier.

X-CELL

Screenshot der X-CELL Homepage
Screenshot der X-CELL-Homepage

X-CELL bietet eine Komplettlösung für den Kunden im Bereich LMS. Die Basis „Academy Maker 4.0“ kann durch verschiedene Erweiterungen funktionaler gestaltet werden. Zusatzmodule sind etwa Live-Webinare oder die Verwaltung von Präsenztrainings.

Für Unternehmen, die bestimmte Sicherheitsrichtlinien erfüllen müssen, bietet X-CELL auch die Möglichkeit, Academy Maker auf den Servern vor Ort zu hosten.

X-CELL wirbt damit, dass jeder die Benutzung des Academy Makers innerhalb weniger Stunden erlernen kann, da die Software sehr intuitiv gestaltet worden ist.

Preise werden auch hier nur auf Anfrage herausgegeben, allerdings beschreiben Sie bereits auf Ihrer Webseite, dass man den Academy Maker sowohl kaufen als auch mieten kann.

Für einen kostenlosen Demo Zugang füllen Sie das Formular hier aus.

Sie möchten noch mehr über LMS lesen und verschiedene Systeme kennenlernen? Dann empfehlen wir Ihnen den Blog Post von Zapier: klick.

Sie sind auf der Suche nach Plattformen die Ihr LMS System optimal ergänzen? Lesen Sie unseren Artikel für 18 ideale LMS Ergänzungen.

Glossar

SCORM steht für Sharable Content Object Reference Model. SCORM ist ein Referenzmodell für ablösbare Lerninhalte, die online zur Verfügung gestellt werden. Entwickelt wurde SCORM von der Advanced Distributed Learning Initiative (ADL). SCORM beinhaltet eine Sammlung von Spezifikationen/Standards, die einen allgemeinen Zugriff und eine Wiederverwendbarkeit im E-Learning ermöglichen.

LMS steht für Learning-Management-Software. Es ist ein komplexes Content-Management-System, das zur Bereitstellung von Lerninhalten dient und eine vereinfachte Organisation von Lernvorgängen ermöglichen soll. Außerdem soll die Kommunikation zwischen Lernenden und Lehrenden vereinfacht und gefördert werden.

Blended Learning bezeichnet die Kombination aus computergestütztem Lernen und klassischem Präsenzlernen. Blended Learning kann viele Formen haben. Bei der klassichen Variante arbeiten die Lernenden das Kursmaterial online selbständig durch und klären in einer Präsenz-Session ihre Fragen. 

TinCan API ist eine von ADL entwickelte Erweiterung von SCORM. Diese Erweiterungen erlaubt es LM-Systemen, Informationen untereinander auszutauschen. So können Daten und Lernaktivitäten aufgenommen werden. Festgehalten wird das ganze im LRS (Learning Record System). 

REST API steht für Representational State Transfer Application Programming Interface. Es beschreibt denn Kommunikationsansatz zwischen Servern und Clients in Netzwerkumgebungen.